Das Band

Das Band Teil 2 - Vorsicht Satire !

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Das Band Teil 2


Hinter den Kulissen hatten gewisse Institutionen ihren Einfluss geltend gemacht und so wurde am Tag der öffentlichen Vermählung, oder man könnte auch sagen
Verbandelung, kein Ritual durchgeführt, das missverständlich hätte sein können.

Die formlos Verbundenen gingen einfach, Hand an Band und Band an
Hand, durch einen Park.
Die Leute klatschen vor Begeisterung! Später hielt das Kamerateam kleine Schildchen hoch. Die Leute klatschen wieder, denn der Text auf den Schildern
war unmissverständlich!

Ein Radfahrer, unachtsam, vollgedödelt und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr durch die Gruppe. Kandidat A wich nach links aus, Kandidat B wollte nach rechts ausweichen. Ruck! Zack! Einer lag auf der Nase, der andere hatte sich das Knie aufgeschürft.
Der Radfahrer war abgestiegen und wollte den Unfall seiner Haftpflichtversicherung melden. (Das jedenfalls sagten die Fernsehleute. Tatsächlich ist er mit seinem Mountainbike quer durch die Prärie abgehauen, als er merkte was los war).

Irgendwie dämmerte nach diesem Vorfall den Verantwortlichen, dass diese Show nicht so ganz einfach werden würde. Die Grundidee, die beiden am Bande in möglichst vielen Alltagsszenen und volksnah zu zeigen, wurde wieder verworfen. Dafür wurde ein Maschendrahtzaun vor dem Studio errichtet und ein Knallerbsenstrauch gepflanzt. Einer der Moderatoren kommentierte das auf sächsisch und das Publikum hatte das Gefühl, dass da irgendwas wiederholt wurde.

Ein paar Fans errichteten ein Zeltlager vor dem Zaun, saßen abends vor einem kleinen Feuer und ließen sich vollaufen. Die Stimmung war nach einer Woche so dröge wie ein Familienurlaub auf Mallorca.
Und die Quote! Zum Weinen! Ramona Heiß aktivierte mehr Leute als "das Band". Im Hintergrund wurde bereits gewettet, welche Köpfe bald rollen sollten.

Aber: Sex sells und bringt Quote!

Die Einschaltquoten stiegen deutlich, als bekannt gemacht wurde, dass die Ehefrauen über Nacht ins Camp dürfen und für jeden Beischlaf mit Band 5 000 Euronen extra gezahlt werden.

Wie viele Wohnzimmer damals in diesem komischen Nachtkameragrün leuchteten, wird wohl kaum heraus zu finden sein. Aber die Kandidaten und ihre Ehefrauen spielten ihre Rollen und die Zuschauer konnten sich über die zusätzlichen Verrenkungen amüsieren, die durch das Band notwendig wurden: Kamasutra und Laokoon zugleich.

Sollen wir den beiden Kandidaten einen Namen geben? Eigentlich überflüssig. A-Band und B-Band hätten mir gut gefallen, aber A-Hörnchen und B-Hörnchen gibt es schon und außerdem ist B-Band etwas eigenartig.

Bernd und Kurt? OK? Wenn nicht, dann ersetzen Sie Bernd durch Olaf und Kurt durch Kevin. Ich werde das zwischendurch auch machen, dann wird es
interessanter. Alles zurück! Ich nehme für A-Band Adam und für B-Band Bernd, denn so hießen sie auch im realen Leben.

Nachdem Adam und Bernd mit ihren Frauen geschlafen hatten, rauchten sie jeweils eine Zigarette. Ihre Beobachter rauchten ebenfalls noch eine Zigarette und genehmigten sich einen zweiten oder dritten Absacker. Ein echt befriedigender Fernsehabend.

Die beiden Ehepaare huschten in den kamerafreien Raum. Die Frau von Adam übergab sich und die Frau von Bernd betrachtete gelangweilt eine Fliege, die im Kaffee schwamm. Unsere beiden Kandidaten zogen nervös am Band, als wollten sie gegenüber dem jeweils anderen das Revier begrenzen.
Grüppchensex wird eben von jedem anders verarbeitet. Aufmerksamen Beobachtern entging dies, denn es geschah ja im kamerafreien Raum.

Dafür gab es am anderen Tag etwas zu sehen! Die Kandidaten frühstückten wohl gelaunt auf einer Terrasse. Jeder hatte in der vergangenen Nacht 5 000
Cylonen erbumst und die Sonne schien.

Zur selben Zeit hielt ein Mitschüler der Tochter eines Kandidaten sein Handy hin, mit einer Aufzeichnung der aktivsten Szenen der letzten Nacht.
Auch so eine psychologisch interessante Möglichkeit der elektronischen Medien, über die kaum geredet wird.
Sinngemäß sagte die Tochter zu den Kopoaufnahmen ihrer Eltern: für 5 000 Dukis mach ich noch ganz andere Sachen. Oh tempora, oh mores! Welche
Zeiten, welche Sitten!

Bernd hob seine Tasse, Adam zog am Band. Eine Szene wie in einem Stummfilm. Klar, dass der Kaffee Bernd auf Hemd und Hose schwappte und der war sauer.

Im richtigen Leben waren sie Freunde, Arbeitskollegen, Chef und Mitarbeiter, also doch keine Freunde. Der Mitarbeiter hatte den Chef öffentlich veralbert. So war das! Und das Kamerateam registrierte ein kurzes Funkeln im Auge von Bernd.

Nachdem die versauten Kleidungsstücke gewechselt worden waren, herrschte wieder Frieden. Burgfrieden vor der Kamera!

Sie vermissen die Logik? Wie sollen Kleider gewechselt werden, wenn die Leute durch ein Band et cetera, et cetera...

Das war bei der ganzen Sache das Einfachste: alle Kleidungsstücke, einschließlich der Unterwäsche hatten Knöpfe oder Klettverschlüsse und konnten so nach der unverbandelten Körperseite hin problemlos abgezogen werden. Genau genommen ließen sich diese Spezialanfertigungen sogar schneller an- und
ausziehen als normale Kleidung bei einem unverbandelten Menschen.

Auch alltägliche Verrichtungen wie Essen, Trinken, Waschen und anderes wurde von Adam und Bern bereits nach wenigen Stunden beherrscht. Vergebens hatte man auf die großen Verwicklungen durch das Band gewartet. So benötigte die Show dringend Klamauk, denn das Band hatte nur einen geringen Spaßfaktor. Abgesehen von den Momenten, in denen sich die Kandidaten gegenseitig mit Hilfe des Bandes neckten, war es recht langweilig.

Am Nachmittag des zweiten Tages hatten die Kandidaten eine Aufgabe zu lösen. Irgend so einen Blödsinn, denn man schon vergessen hat, bevor man ihn sieht. Bernd gewann jedenfalls und jetzt war Adam, für jeden deutlich erkennbar, sauer.

Dabei sein ist alles. Dabei sein beim Gewinnen, denn alles andere zählt nicht.

Wieder kam eine Nacht. Die Frauen schlichen durch einen Seiteneingang herein, um nicht von der Horde außerhalb des Zauns belästigt zu werden.

Die ehelichen Pflichten wurden erfüllt. Jeder der Beiden hatte anschließend vertragsgemäß 5 000 Teuros mehr auf dem Konto.
Bernds Frau Anne übergab sich nicht mehr; der Premierenstress war gewichen. Premierenhänger hatte es dank Viagarafalls auch nicht gegeben.


Adams Frau war nicht Eva, sondern Chlodine. Die Witzbolde fanden den Namen enorm inspirierend. Und so ging Adam abwechselnd aufs Klo, zu Klo und
mit Klo. Die Fäkalerotik, die sich aus dem französischen Frauennamen entwickeln lies war absolut langweilig und die Einschaltquoten gingen, auch aus anderen Gründen, zurück.

Das war normal. Die Situation im Studio entspannte sich langsam.

Die ersten Wochen hatte einige highlights. Ein Politiker wollte die Symbolik des Bandes für seinen Wahlkampf nützen. Es war eine so gekünstelte Situation, dass
schließlich jeder glaubte, im falschen Film zu sein. Peinlich für alle Beteiligten. Die Zuschauer sahen es mit wirklich großem Vergnügen.

Eine alternder Filmstar wollte auch mal wieder vor eine Kamera. Klamauk und laszives Geschwätz. Ein Profi eben zwischen den Laienschauspielern. Bernd
wirkte ausgelaugt. Das Prämienrammeln vor laufender Kamera war nichts für sein Ding.
Adam spürte instinktiv, dass er seinem Chef eine reinsemmeln konnte und machte einige peinliche Bemerkungen. Der zog kräftig am Band und Adam
verstand diese neue Art der Betriebsräson.

Irgendwie war es zumindest für kurze Zeit ganz nett zu sehen, welche Variationsbreite die Handlungen durch das zusätzliche Element des physisch
Verbundenseins bekamen.

Die Schmierfinken der Presse hatten zwischenzeitlich herausgefunden, dass Bernds Frau in ihrer Jugendzeit ein paar eigenartige Aufnahmen von sich hatte machen lassen. Aus Dokumentationsgründen wurden Vergrößerungen dieser Aufnahmen in diversen Zeitungen veröffentlicht, bis der Tierschutz nachweisen konnte, dass dies die Persönlichkeitsrechte des Pferdes, das ebenfalls auf den Fotos war, verletzt.


Von da an schluckte Bernd pflichtbewusst zwei kleine Blaue. Die Prämie war einfach wichtiger als irgendwelche Schmuddelaufnahmen und deren
Auswirkung auf das sensible Zusammenspiel von Phantasie und männlicher Potenz.

Adam, gepeinigt durch wahre Anfälle von Schadenfreude, wurde schließlich von einem ähnlichen Schicksal ereilt.


Warum hat ihr Sohn die Sportschuhe nicht bezahlt? Was sagt ein Vater auf eine so blöde und noch dazu im Fernsehen gestellte Frage?

Der Reporter erwischte Adam dabei vollständig auf dem falschen Fuß. Anstatt die Sache der Rechtsabteilung zu überlassen, dachte Adam, er könnte die
Anschuldigung mit einem Witz von Tisch wischen.

Aber, wer kann mit so einem langatmigen Satz etwas anfangen: "Wir haben früher immer so eingekauft! Fünf Minuten Angst und drei Minuten rennen! Ha ,
ha! "

Adam hatte nicht die Lebens- und Medienerfahrung um zu wissen, was Reporter aus so einem Satz machen. "Adam ruft zum Diebstahl auf", waren die eher
dezenten Schlagzeilen am nächsten Tag.

Die Einschaltquoten im Eimer, der Produktionsleiter und der ganze andere Klüngel verzweifelt. Die Welt nahe am Abgrund!

Gut, dass der Junge keine Damenschuhe geklaut hatte. Reporter plus Psychologen wären kaum zu ertragen gewesen.

Einen Tag später kollidierte ein Öltanker mit einer Autofähre und Adam war aus dem Schneider.

Scheinbar, denn der Mann war trotz der öffentlich zur Schau gestellten Chuzpe in seinem Innersten sensibel. Und sein Innerstes war sein vegetatives
Nervensystem. Etwas, das gern vergessen wird, wenn es um Geld geht.

Das zwischenzeitlich perfektionierte am-Band-ziehen war zu einer Art akrobatischen Übung mit schwer vorhersehbaren Bewegungen und
Konterbewegungen geworden. Zweitweise wurde am laufenden Band am Band gezogen.

Jedenfalls zog Bernd plötzlich das Band unter den Tisch. Adams Arm folgte. Dann der Kopf mit der Nase dran. Die Nase blieb an der Tischkante hängen und
begann zu bluten. Es sah absolut komisch aus und alle lachten! Vor und hinter der Kamera! Auch Adam lachte, obwohl ihm das Blut kräftig aus der Nase
tropfte.

So langsam wurde klar, dass es kein Gag war und es wurden feuchte Tücher gereicht. Die Nase lief weiter. Und die Kamera fing von Adam einen jener Blicke
ein, die einem unter die Haut gehen.
Bei all der Technik, den vielen Menschen, den Ärzten und Wissenschaftlern, dem öffentlichen Interesse, ist der Einzelne doch verletzlich. Er kann bluten
und er kann sogar vor laufender Kamera sterben, während Millionen zu sehen. Ein wahrhaft prophetischer Blick Adams.



Adam blutete weiter! Tampons von einer Frau lehnte er ab. Das hätte an anderer Stelle ein echter Brüller sein können. Jetzt war es nicht einmal peinlich.
Der Produktionsleiter entschied: ab ins Krankenhaus!
Vergessen wir nicht, das ist der Mann der am Ende auf der Leiter stehen wird, mit der Pistole im Mund.
Vorher wird er aber noch sagen: als Adam das erste Mal ins Krankenhaus kam hätten wir abbrechen sollen. Späte Einsicht! Zu späte Einsicht!

Es war nichts Dramatisches. Eine vegetative Dystonie, zu hoher Blutdruck, Magnesiummangel und noch ein paar Dinge, die fast jeder hat.


Der ständige Stress. Zuviel Sex vor der Kamera. An den eigenen Chef gefesselt. Die Klauaffäre des Sohnes. Und sensibel. Kein Wunder, wenn da so einiges
im Innern entgleist.

Aber es waren tolle Bilder! Adam und Bernd, gebandelt, wie es nun auf Fernsehdeutsch hieß, auf jeweils einer Liege.
Die Kameramänner hielten voll darauf, als Blut abgenommen wurde. Blut aus dem Arm, Blut aus der Nase, einfach super! Die Nation war begeistert!
Schade, dass keine proktologischen Untersuchungen notwendig waren.


Die Einschaltquoten schnellten wieder nach oben. Adam war ein Held dank Nasenbluten. Was aus dem Öl im Tanker wurde, interessierte außer ein paar
Naturschützern niemanden mehr.

Und dann kam der Schock!

Adam war zuckerkrank! Einfach so. Von einem Tag zum andern. Ergebnis der Blut****yse: zuviel Zucker!

Sofort wurden alle erforderlichen Tests gemacht. Vor allem die, die tolle Bilder lieferten.

Die Nation litt mit! Täglich sterben Tausende bei Unfällen, bei Operationen, durch Krebs. Aber was ist das schon gegen die unglaublichen Leiden unseres
nasenblutenden, zuckerkranken Protagonisten einer Fernsehshow?

Detaillierte Berichte über seinen Zustand wurden in Zeitschriften abgedruckt. Im Internet konnten auf einer Website alle medizinischen Parameter
abgelesen werden. Zeitweise wurde sogar die aktuelle Körpertemperatur am Bildrand eingeblendet. Leider wurde die Temperatur nicht ständig öffentlich
und rektal gemessen. Das hat einige Liebhaber dieser Spezialität tief enttäuscht.

Aber, die "heitere und völlige neue Show" wurde durch die Krankenhauselemente so bereichert, dass die Fernsehschaffenden von einem unglaublichen Novum sprachen, das keiner mehr für möglich gehalten hatte. Die Einschaltquoten bei den Krankenhausszenen waren höher als bei Spielen der Fußballnationalmannschaft.

Schließlich setzte eine verhängnisvolle Entwicklung ein. Damit ist nicht das neue Selbstbewusstsein von Adam gemeint. Obwohl die Geschichte
erzählenswert ist. Adam hatte die Gunst der Stunde erkannt. Sein Chef und Gegenüber am Bande, konnte den armen Zuckerkranken nicht mehr so heftig
ran nehmen, wie das vorher möglich war. Aber Adam konnte!

Und wie er das konnte! Schließlich wurde bei einer dieser raschen Zugnummern der Arm von Bernd ausgekugelt!

Es folgte die übliche Krankenhausinszenierung. Aber diesmal waren alle bestens vorbereitet. Emergency room auf Deutsch und Live!
Nicht mehr zu toppen!

Ja, dann kamen die Fanclubs. Und die Bänder kamen in Mode. Jeder wollte mit einem anderen verbunden sein. Der unglaubliche Symbolcharakter des Bandes erfasste die Gemüter an einer besonders empfindlichen Stelle. Alles wurde verwendet um sich zu verbandeln: Hosenträger, Schnürsenkel, Tennissocken, Büstenhalter, Seile aus Naturhanf, die bereits bekannten Handschellen, Gummibänder, einfach alles...

Die Bänder wurden immer bunter. An den Bändern wurden Schlüsselanhänger bzw. nun Bandanhänger befestigt. Kleine Glöckchen, zusätzliche Schmuckbänder, Lämpchen, Stofftiere und Pizzareste. Das Volk war innovativer als die Fernsehleute!

Eine Situation wie beim Almabtrieb. Vor lauter Rindviechern sah man keine Ochsen und Kühe mehr.

Und das Fernsehen brauchte zusätzlich Farbe und Bewegung. Die neue Entwicklung wurde vom Produktionsleiter deshalb aufmerksam verfolgt. Er hätte sich lieber fragen sollen, warum die kleine Leiter in seinem Büroschrank
plötzlich so einen erwartungsfreudigen Eindruck auf ihn machte. Aber Erfolg macht blind.

Er fand die Idee grundsätzlich gut, dass an das Band etwas angehängt wurde. Aber das Original-Fernseh-Band war nur 40 cm lang. Diese Länge war
Bestandteil des Vertrages, aber auch Juristen machen manchmal Fehler. Die Längenvereinbarung sollte tatsächlich noch Jahre später das OLG
beschäftigen.

Das Band wurde in einer ergreifenden Zeremonie abgenommen und durch ein fast 2 Meter langes Band ersetzt, laut Webseiteneintrag waren es genau 198cm.


Ein echtes Superband! Adam und Bernd lernten sehr schnell auch mit der Überlänge umzugehen. Ähnlich wie ein Hüpfseil konnten sie es herumwirbeln lassen oder Leute damit einfangen und ähnlichen Kinderkram.

Übrigens, ein Forscher der aus de1 Antarktis, bekannterweise dem viert männlichsten Erdteil, zurück kam, dachte "die Fernsehsendung mit dem Band"
wäre Teil eines psychologischen Tests um herauszufinden, wie er die halbjährige Einsamkeit in der Forschungsstation verarbeitet hätte. Es war natürlich
kein Test, sondern die harte deutsche Fernsehrealität.
Der Forscher wollte darauf hin möglichst schnell wieder in die Antarktis zurück. Aber nicht ohne seiner Frau vorher zu demonstrieren, warum die Antarktis
der viert männlichste Erdteil ist.


Die "Überlänge" des neuen Bandes ermöglichte nun die Anbringung von Werbung. Dass man da nicht früher drauf gekommen war!

Aber das historisch unterbelichtete Beratungsteam hatte bei seinen brainstormings das blaue Band, das grüne Band und die gelben Bänder völlig vergessen. Letzteres war wirklich eine Schande.


Die Fanclubs schickten Wimpel. Ganz toll!

Dann kam der kleine Teddybär von Adams Sohn. Wie originell, kinderfreundlich und zu Tränen rührend!

Ein Glocke! Eine blinkende Lichterkette, ein Handy, die Schlüssel eines gewonnen Autos, ein sprechender Plastikhamburger. Ach wie schrecklich!

Jeder neu hinzugekommene Gegenstand wurde ausführlich öffentlich diskutiert.

Da war es nicht weiter wichtig, dass Adams Frau die Scheidung eingereicht
hatte und ihren ehelichen Pflichten nicht mehr öffentlich nach kommen wollte. Bernds Frau schloss sich an und man munkelte, dass sich die beiden Frauen
bei den öffentlich inszenierten Beischläfen auf derselben Ebene, nur eben anders gepolt, näher gekommen waren.

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Aktualisiert: 25.04.2009 um 22:26 von Rotten Weiler

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